Reaktionen


Ilka aus Othmarschen Ich bin Radfahrerin und schleiche mich täglich durch die verbotenen Wege und ärgere mich über die Ausgrenzung von Radfahrern in Hamburg. Die Möglichkeiten für den Elbstrandweg als Fußgänger- und Radfahrweg ist gegeben und endlich nötig. Dafür stehe ich mit meinem Namen.


Joachim aus Rissen „Ich unterstütze Eure Initiative von ganzem Herzen. Dabei finde ich es sehr gut, unideologisch zu prüfen, ob nicht die etwas kleinere Alternative ausreicht. Als Pendlerverbindung, wenn der Strand leer ist, könnte diese mit voller Geschwindigkeit genutzt werden. Während des großen Trubels müsste der Schaum etwas gebremst werden. Wenn man Radfahren auf Brooklyn- und Golden-Gate Bridge oder an der Pazifikküste sieht, denkt man bei dieser Debatte: Hamburg, wie klein bist Du doch manchmal....


Sabine aus Ottensen „Es wird gerne und oft über die angeblich zu hohen Kosten für diesen Weg schwadroniert. Fakt ist: dieser Lückenschluss wäre von überregionaler Bedeutung, da hier der Elberadweg, die Northcycleroute und der Pilgerradweg nach Santiago de Compostela verlaufen. somit können hier Bundesmittel eingefordert werden. und vielleicht wären auch mal ein paar Vergleiche sinnvoll: durchgängiges Dach für die geplante S-Bahn-Station Ottensen ca. 600.000 EUR, von der Stadt Hamburg zu zahlen. und 1.000 Meter Autobahn schlagen mit 6 Millionen bis 100 Millionen EUR zu Buche und das wird garantiert nicht nur mit der Kfz-Steuer und ähnlichen Kfz-affinen Abgaben finanziert...


Thomas Danke für euer Engagement! Damit auch die politischen Entscheidungsträger nicht anfangen zu glauben, dass die Interessen der Allgemeinheit durch krawallige Dagegen-Positionen vertreten werden.


Anke aus Iserbrook Gute Argumentation! Ich wäre für diese schicke Strandwegbebauung wie es in anderen Ländern schon gesehen wurde. :)


Ludwig aus Othmarschen „Erstens: Der hier geplante Elbstrandweg könnte Autofahrer aus den Elbvororten dazu animieren, aufs Fahrrad umzusteigen. So attraktiv ist dieser Weg! Zweitens: Laut ADFC ist der Elberadfernweg bereits der beliebteste in Deutschland. Der von uns auszubauende Streckenabschnitt könnte ihn noch beliebter machen, so z.B. zur Rast am Elbstrand einladen und evtl. auch der Övelgönner Gastronomie zugute kommen. Drittens: Solide aus Holz und entsprechend überschwemmungsfest gebaut (ähnlich den Seebrücken an Nord- und Ostsee), könnte dieser Streckenabschnitt touristisch durchaus eine Bereicherung werden. Viertens: Gemeinwohl geht vor Einzelwohl der Övelgönner Bürger.


Heidrun aus Ottensen Endlich mal eine tolle Initiative! Ganz in meinem Sinne.


Matthias aus Rissen Für ein neues Verkehrskonzept weg vom Auto ist ein Radweg in die Innenstadt aus dem Westen unumgänglich.


Nico aus Eimsbüttel Es ist nicht gut, mit Hysterie Denkverbote zu erwirken, gegen Maßnahmen, die den schwachen Verkehrsteilnehmern helfen sollen.


René aus Eilbek Wer etwas will, findet (Rad-)Wege. Wer nicht Gründe.


Björn aus Steilshoop Eine tolle Initiative, die ich gerne unterstütze und der ich größtmöglichen Erfolg wünsche. Bereits heute könnten tausende Pendler*innen profitieren und es werden zukünftig noch viel mehr Menschen vom Auto aufs Fahrrad/Pedelec umsteigen. Sie werden sich auch über diese Infrastruktur freuen und sie womöglich täglich nutzen.


Holger Ein befestigter Weg für alle ist sinnvoll, trägt dazu bei, dass alle Strandbesucher gut miteinander auskommen werden.


Frauke „Ich befürworte sehr den Radfahrweg am Elbstrand-Övelgönne.


Wilfried aus Lurup Seit über 30 Jahren machen meine Frau und ich (früher mit unseren Kindern) Radreisen in Deutschland und in Nachbarländern. Alle großen Flüsse und Küsten waren unsere Ziele. Auf keiner dieser Touren hatten wir so eine Schiebestrecke, wie sie in Hamburg besteht. Es wird Zeit dies zu ändern.


Barbara „Ich bin froh, dass endlich mal jemand die Stimme erhebt für vermutlich ganz viele Menschen, die den Radweg gern nutzen würden, damit nicht nur die kleine Schar derjenigen, die nur groß erscheint, weil sie viel Rabatz macht, gehört wird.


Heiko aus Ottensen Die Idee und der Bau einer Promenade als Holzbohlenweg oder anders ist das Gebot der Stunde! Die Schiebestrecke zwischen Häusern und Gärten in Ovelgönne ist seit Jahrzehnten ein sinnloses Nadelöhr; eine ständige katastrophale Situation. das muss nicht sein. Der Strand ist breit genug, die Elbe ist auch breit genug. Meinetwegen auch ein Schwimmsteg. Ansonsten: Elbchaussee für Autos Ovelgönne für Spaziergänger, der Strand für Kinder, Badende, Faulenzer der neue Bohlenweg für Bikes.“


Rainer „Die Strecke ist mein Arbeitsweg. Wäre toll wenn sich hier eine vernünftige Lösung finden würde.


Paul aus Eimsbüttel Ich bin leidenschaftlicher Radfahrer/-Wanderer und bin sehr FÜR einen Rad-/Fußweg entlang des Övelgönner Strands. Ihren Vorschlag eines Holzbohlenwegs finde ich gelungen. Habe oft den Unmut der Anwohner des bisherigen Fußwegs erlebt, der wäre dann von schiebenden Radwanderern entlastet.


Peter aus Blankenese Argumente für den separaten Radweg Övelgönne: Es wird kein Kleinod zubetoniert, sondern der Radweg wird für Fußgänger und Radfahrer und auch für die vielzitierte Strandperle von Vorteil sein. Eine Breite von 2 - 3 m genügt. Auf dem hier breiten Strand wird das Strandleben nicht geschmälert. Der Hamburger Strand am Nordufer der Elbe reicht von Övelgönne bis Wedel. Als Vorbild mag dienen, dass es ist schon ca. 1938 gelungen ist, eine solide Promenade von hier bis unterhalb Baurs Park, Blankenese zu bauen. Sie wurde auch von Strand abgenommen. Sie dient seitdem allen, wird stark benutzt, paßt sich gut in die Elblandschaft ein, wird von Sturmfluten nicht behelligt und erfordert kaum Reparaturen. Es ist absurd und gefährlich die Radler auf ihrem über 2000 km langen Elberadweg wegen 900 m Radweg am Strand bergauf über die schmale und stark befahrene Elbchaussee zu schicken. Der fehlende Teil des Radwegs ist möglichst direkt an der Mauer zu den Vorgärten zu bauen. Das heißt auch direkt an der Strandperle vorbei oder mit einem kleinen Schlenker Richtung Ufer. Die Standperle hat kein Recht, wegen ihres gut gehenden Geschäftes den Radweg zu verhindern. Wenn die Gäste nicht auf den überdachten Stühlen des Lokals sitzen wollen, sondern ihr Bier im Sand sitzend trinken möchten, müssen sie eben zum Abholen den Radweg kreuzen. Gegenseitige Rücksichtnahme ist selbstverständlich und wird von den ruhigen Radfahrern ständig praktiziert. Durch den besseren Zugang zur Strandperle und zum Strand werden auch die Strandbesucher profitieren. Statt lange zu diskutieren sollte man anfangen, den Radweg jetzt zu bauen und nicht warten, bis die überschaubaren Kosten weiter in die Höhe gehen.


Janine aus Ottensen „Ich finde die Idee toll, nicht nur DAGEGEN zu sein, sondern Alternativen zu suchen. Die Idee eines Radweges am Elbstrand finde ich leider auch nicht so gut. Wir gehen oft an der Elbe spazieren und finden auch das Stück nach dem Elbstrand (ab dem Alten Schweden) nicht geeignet für ein erhöhtes Aufkommen an Fernradweg-Touristen. Durch die vielen Spaziergänger ist es bereits jetzt schon zeitweise sehr eng. Übrigens sollte ich auch erwähnen, dass mein Mann und ich passionierte Radfahrer sind und den Radweg sowohl aus Fußgänger- als auch Radfahrersicht betrachten. Meine Idee wäre es, den Radweg am Elbberg hochzuführen und dann durch die holländische Reihe/Bernadottestraße zu führen, bevor es ein relativ kurzes Stück durch die Elbchaussee nach Teufelsbrück geht.


Frank Ich würde mich freuen, wenn hier eine einvernehmliche Lösung gefunden werden kann, da die Elbchaussee keine echte Alternative ist. Diese ist an Wochenenden von Autos der sogenannten Elbstrandbesucher derart zugeparkt, das eine Nutzung für Radfahrer extrem gefährlich und unattraktiv ist.


Rolf „Ich spreche mich klar für eine Radwegführung in Övelgönne aus. Ich bin aber der Meinung, dass eine Breite von 6 m überdimensioniert ist. Ich möchte auf den vor vielen Jahren hergestellten Radweg in Blankenese im Strandbereich zwischen Kehre Strandweg und BSC verweisen. Dieser Weg ist mit einer Breite von 3,90 m durchaus ausreichend und die vielen Überflutungen haben dem gepflasterten Radweg bisher nicht geschadet.


Friedrich aus Lokstedt Ich finde die Idee mit der Wegführung am Ufer interessant. An den zwei Stellen, wo Strandzugang und Weg sich kreuzen, könnten Rüttelmarkierungen, ähnlich wie in Dänemark vor Kreisverkehren, aufgebracht werden, um Kollisionen zu vermeiden. Alternativ könnte der Weg konsequent an der Hangkante geführt werden. Die Schwarzbauten nicht unähnlichen Buden der Strandperle und von Ahoi sollten durch leicht aufgeständerte Holzbauten (wie z.B. auf Sylt) ersetzt werden. Wenn dann auch noch die hässlichen Mauern mit einheimischen Rankgewächsen bepflanzt werden, fällt auch das blödsinnige Umwelt-Argument weg. Waldrebe vor Graffiti!


Ralf aus Barmbek Vielen Dank für diese willkommene Initiative!


Detlev von außerhalb Hamburgs Ich habe schon die wilden Strandweggegner von Ovelgönne in einer Bürgerversammlung erlebt - die haben vor allem arg egoistische Argumente. Neben dem ganzen Hamburger Westen, der da farradmäßig dran hängt, gehört auch der Elbradweg an diesen Strand.“


Hans aus Groß Flottbek Ich arbeite in Neumühlen und bin seit Jahrzehnten Gast in der Strandperle. Für die ca. 30 Tage guten Wetters, an denen Strand und Strandperle voll sind, wird sich wohl eine Lösung finden lassen. Und die Övelgönne Anwohner wären die rasenden Radler vor ihren Häusern los. Ich kenn' da welche und weiß, dass die das am schlimmsten finden.


Ulf aus Bergedorf „Zunächst einmal danke für Eure Initiative! Auch ich befürworte die weitere Suche nach einer guten (Kompromiss-)Lösung, auch wenn ich als jetzt Bergedorfer inzwischen etwas seltener in Övelgönne bin. Beim Thema "Ausweichen auf Elbchaussee" wird oft unterschlagen, dass man nicht für "den einen Kilometer" ausweichen kann (fehlende Wege, Hang). Deshalb ist es immer die gesamte Strecke Teufelsbrück bis Altonaer-Balkon/Elbberg bzw. Palmaille/Fischmarkt. Das sind dann ca. 6 km auf unattraktiver Strecke plus Steigung.


Bernd Der Elbstrandweg muss kommen. Die Elbchaussee ist keine Alternative (z. B. östlich Teufelsbrück und zwischen Liebermannstr. und Hohenzollernring). Selbst wenn: Fahrräder usw. den Steilhang hinaufzuschieben ist nicht zumutbar. Ich wünsche mir einen Weg mit naturbelassenen Materialien und z.B. eine begrenzte "Schiebestrecke" vor Strandperle und Ahoi Stranskiosk.


Benedikt Vielen Dank für Euer Engagement. Weiter so!


Elbstrandweg für alle!

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