Elbstrandweg für alle!

Für einen durchgängigen Weg an der Elbe im Abschnitt Övelgönne


Bürgerbegehren gestartet!

Am 25. April hat die Initiative Elbstrandweg für alle! ein Bürgerbegehren im Bezirk Altona gestartet. Sie hat nun bis zum 24. Oktober 2017 Zeit, die benötigte Anzahl von ca. 6000 Stimmen zu sammeln.

 

Das Bürgebegehren kann an diesen Orten unterzeichnet werden.

Finanzielle Unterstützung

Um Infomaterial produzieren und Aktionen durchführen zu können, sind uns eure Spenden sehr willkommen! 

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Unterschriftenliste zum Bürgerbegehren, Stand 27. April
Bürger ab 16 Jahren, die im Bezirk Altona wahlberechtigt sind, dürfen dem Bürgerbegehren ihre Stimme geben.
Bitte nur diese Fassung verwenden!
Elbstrandweg für alle - Unterschriftensa
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Flyer, Stand 03. Mai
Auf den Punkt gebracht. Warum wir in Övelgönne einen Strandweg brauchen.
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WO EIN WILLE IST, IST AUCH EIN STRANDWEG

Seit Jahrzehnten kommt es zu Konflikten auf dem schmalen Weg an den Kapitänshäusern in Övelgönne. Durch die steigende Beliebtheit des Elbstrands als Naherholungsgebiet und den ungebrochenen Trend zum Umstieg vom Auto aufs Fahrrad insbesondere im Berufsverkehr verschärft sich die Situation zunehmend. 

Es braucht mehr Platz für alle. Sowohl für Fußgänger, Radfahrer, Eltern mit Kinderwagen und Mobilitätseingeschränkte soll das Bezirksamt einen barrierefreien und ansprechend gestalteten Strandweg bauen.

 

Die Initiative Elbstrandweg für alle! fordert, dass das Bezirksamt Altona eine Lösung für das Nadelöhr in Övelgönne für Fußgänger und Radfahrer schafft. Die Probleme erledigen sich nicht von selbst.


Fahrradständer am östlichen Beginn des Strands, zu sehen sind ein Kinderwagen und ein Fahrrad

ARGUMENTE

Lassen Sie uns sachlich überlegen: Spricht wirklich alles gegen die Idee eines Weges am Elbstrand? Wir glauben, dass sich gute Argumente langfristig durchsetzen werden. Diskutieren Sie mit!

Hund, Treppe, Geländer und Fahrrad am westlichen Ende des Strands, auf einem Schild steht: Betreten auf eigene Gefahr, kein Winterdienst, Hamburg Port Authority

EINDRÜCKE

Wollen wir doch mal schauen: Wie sieht es in Övelgönne am Elbstrand eigentlich aus? Gäbe es überhaupt genügend Platz? Und wie steht es zum Vergleich mit der Elbchaussee?

Ein hochgelegter Weg aus Holzbohlen, teilweise mit einem Geländer verläuft durch die Sanddünen von Scharbeutz

IDEEN

Niemand möchte ein hässliches Bauwerk an den Strand setzen. Das Övelgönner Elbufer soll schöner und attraktiver werden! Dafür gibt es einige gelungene Beispiele an anderen Stadtstränden der Welt …


Worum geht es?


Der Konflikt

Auf einer Strecke von etwa einem Kilometer gibt am Hamburger Elbufer ein Nadelöhr: In Övelgönne gibt es nur einen schmalen Fußweg, der zwischen Gärten und Bebauung knapp oberhalb des Elbstrands verläuft. Dieser Weg ist zu bestimmten Zeiten – insbesondere an Wochenenden und in der warmen Jahreszeit – gut besucht. Radfahrer können hier nur schiebend passieren. Ein Schiebegebot gilt aber permanent, auch zu den weitaus überwiegenden Zeiten, wenn dieser Weg nur spärlich genutzt wird.

 

Gleichzeitig ist der Streckenabschnitt aber auch Teil mehrerer regionaler und überregionaler Radwanderrouten: Hier verlaufen unter anderem der Elberadweg (1220 km vom tschechischen Riesengebirge bis Cuxhaven) sowie die North Sea Cycle Route (ca. 6.000 km von Schottland einmal um die Nordsee bis Bergen). Wichtiger noch: Auch für ganz normale Alltagsradler, die z.B. ihren Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurücklegen wollen, wäre diese Strecke eigentlich ideal, da sie fernab des motorisierten Verkehrs auf direkter Linie das Zentrum mit den Elbvororten verbindet.

 

Im März 2017 hat das Bezirksamt Altona erklärt, Planungen für einen zusätzlichen befestigten Weg aufnehmen zu wollen, um die Situation für Fußgänger und Radfahrer zu entspannen. In einer Sitzung des Verkehrsausschusses wurden erste Vorüberlegungen vorgestellt, wie ein solcher Weg eventuell aussehen könnte. Da man natürlich nicht die Privatgärten der Anwohner beschneiden möchte, ist eine Streckenführung über den Strand im Gespräch.

Unser Anliegen


Erst planen, dann entscheiden!

Wir möchten dafür werben, dass das Bezirksamt Altona die Planungen für einen zusätzlichen Weg in Övelgönne im Sinne der Allgemeinheit fortsetzt, und ihm nicht von Seiten aufgebrachter Bürger vorzeitig Steine in den Weg gelegt werden.

Außerdem möchten wir der allgemeinen Erregung hier einige Fakten und Argumente entgegensetzen, die durchaus für eine bauliche Lösung sprechen. In den letzten Wochen wurden außerdem viele Tatsachen verdreht, Fake-News in die Welt gesetzt und Missverständnisse befördert, die wir hier gerne entkräften bzw. gerade rücken würden.

Den Elbstrand Övelgönne aufwerten – für alle!

Der Strand von Övelgönne ist nicht unbedingt die Traumlocation, als die er gerne gesehen und dargestellt wird. Oft ist er etwas schmuddelig, von Glasscherben, Plastikbechern, Hundekot und den Resten von Einweggrills übersät. Menschen mit Kinderwagen, Rollstühlen oder anderen Hilfsmitteln können ihn kaum nutzen. Ein Weg bietet die Chance, dieses Stück Hamburg attraktiver zu gestalten und aufzuwerten. Dafür gibt es an anderen beliebten Stadtstränden der Welt gute Beispiele.


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Positionspapier
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Warum ein Bürgerbegehren?


Unser Bürgerbegehren ist in erster Linie eine Reaktion auf das vorangegangene Bürgerbegehren der Gegner eines Strandwegs mit dem polemischen Titel "Elbstrand retten". Dessen Initiatoren forderten, dass das Bezirksamt Altona sämtliche Planungen zu einem Strandweg in Övelgönne einstellen solle, obwohl bisher noch gar nicht konkret geplant wird, sondern nur Vorüberlegungen vorgenommen und Vorschläge gemacht wurden. Darüber hinaus ist ein Bürgerbeteiligungsverfahren gerade erst gestartet worden. Die Initiatoren müssen sich daher vorwerfen lassen, dass sie demokratische Prozesse vorzeitig abzuwürgen versuchen und fundierten Entscheidungen vorgreifen wollen, Stichwort: „Denkverbote“. Dies lässt leider die direkte Demokratie in einem ganz schlechten Licht erscheinen.

Wir wollen daher mit unserem eigenen Bürgerbegehren für eine Strandwegverbindung die Blockade durchbrechen und die Bezirkspolitik und -verwaltung in diesem Punkt wieder handlungsfähig machen.

Darüber hinaus war die Argumentation der Gegner in der Vergangenheit und Gegenwart oft zumindest stark verkürzt, wenn nicht sogar massiv irreführend. Beispielsweise wurde wiederholt von einem sechs Meter breiten Radweg gesprochen, der mitten über den Strand verlaufen solle.

Um es noch einmal klar zu stellen:

  1. Es geht nicht um einen reinen Radweg, sondern um einen Strandweg, der sowohl von Fußgängern als auch von Radfahrern gemeinsam genutzt werden kann und damit allen einen Zugang zum Strand ermöglicht.
  2. Es werden deutlich weniger als 6 Meter benötigt, nach unserer Auffassung reichen 3 bis 4 Meter vollkommen!
  3. Wir plädieren für eine Streckenführung am Rand des Strandes, nicht in der Mitte!
  4. Der Weg ist ausdrücklich nicht für hohe Geschwindigkeiten gedacht!
  5. Ruhe und Entspannung sind uns allen wichtig – sie werden durch einen Weg nicht beeinträchtigt.

Der leere Strand in Övelgönne an einem sonnigen Wintertag, einige Menschen flanieren auf dem Betonweg neben den Schlackesteinen

Elbstrandweg für alle!

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